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#4 – Warum synthetische Kraftstoffe nicht die Lösung sind (Power to X)

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Daniel Münter
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Heidi Danzl
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Pascal Pein
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Thomas Gebken
Redaktion
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Christian Darsow-Fromm
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Daniel Münter arbeitet am Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu gGmbH) und ist außerdem in der Regionalgruppe Hamburg der Scientists for Future aktiv. Am ifeu bezeichnen sich die Mitarbeiter*innen als „Anwälte der Umwelt“, da sie unabhängige Untersuchungen durchführen, um den Einfluss von Produkten auf die Umwelt zu ermitteln.

Sein Forschungsgebiet sind „synthetische Kraftstoffe„, die die Förderung von fossilen Energieträgern (Kohle, Öl, Erdgas) überflüssig machen sollen. Allerdings wurde uns schnell klar, dass diese Technologie keineswegs ein Ablassbrief für die derzeitige Ressourcenverschwendung ist. Auch wenn wir in Zukunft große Mengen Diesel aus dem Kohlendioxid der Luft gewinnen können, wäre es eine enorme Verschwendung, diese in Autos zu verfeuern.

In ihrer Debütfolge erfragt Heidi zudem eine Einschätzung über die völkerrechtlichen Verpflichtungen, die aus dem Pariser Klimaabkommen 2015 entstanden sind. Fridays for Future hat am Wuppertal Institut eine „1,5°-Ziel Machbarkeitsstudie“ in Auftrag gegeben. Das Ziel „Klimaneutralitat bis 2035“ ist demnach für Deutschland aus technischer Sicht immer noch möglich. Allerdings sind für die Umsetzung gewaltige Kraftanstrengungen nötig, die politisch bisher kaum vermittelbar sind. Hier müssen wirklich alle an einem Strang ziehen und die wissenschaftlichen Erkenntnisse verstehen, weiter verbreiten und umsetzen.

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